Praxis für Kinder- u. Jugendlichentherapie

 

Konzeption:

 

Meine Diplomarbeit schrieb ich in Kooperation mit der ITB-Consulting GmbH, einer Unternehmensberatung in Bonn, und der Fachhochschule Vorarlberg GmbH in Dornbirn, Österreich.

Ich evaluierte ein von der ITB-Consulting entwickeltes Auswahlverfahren für Studierende zweier Studiengänge der Fachhochschule Vorarlberg. Betreut wurde die Arbeit von Dr. Christian Rietz von der Uni Bonn und von Dipl. Psych. Hans-Jörg Didi von der ITB-Consulting.

Die Kooperation mit der Fh Vorarlberg ist so zufriedenstellend gelaufen, dass mich mich Frau Dr. Mayer von der Fh Vorarlberg Ende 2001 beauftragte auch die Jahrgänge 1996-1999 beider Studiengänge zu evaluieren. Für dieses Projekt zogen wir die Semesterdurchschnittsnoten der Studierenden als Kriterien des Studienerfolgs heran.

 

Zusammenfassung der Diplomarbeit:

Die vorliegende Arbeit evaluiert das Auswahlverfahren der Fachhochschule Vorarlberg in Dornbirn, Österreich.

Anhand zweier Studiengänge wird überprüft, ob das Ergebnis im Auswahlverfahren signifikant zur Vorhersage  des Studienerfolgs in Form von Studienabschlussnoten beiträgt. Das Auswahlverfahren besteht aus einem allgemeinen und speziellen Studierfähigkeitstest, einem Interview sowie einer Hausarbeit.

Im theoretischen Teil der Arbeit werden übliche Prädiktoren und Kriterien des Studienerfolgs vorgestellt und ihre empirische Bewährung beurteilt.

Im empirischen Teil der Arbeit wird mittels Korrelationen und Regressionsrechnung die prognostische Validität des Auswahlverfahrens und seiner Elemente untersucht. Sie erwies sich insgesamt als eher niedrig. In einem der beiden Studiengänge gelingt die Vorhersage insgesamt besser als in dem anderen. Weiterhin ist in einem Studiengang der Beitrag des Studierfähigkeitstests größer als der des Interviews, während in dem anderen Studiengang das Interview einen größeren Beitrag zur Prognose des Studienerfolgs leistet als der Test und die Hausarbeit.

Als konkurrierende Prädiktoren des Studienerfolgs erwiesen sich die Schulnoten als beste Einzelprädiktoren des Studienerfolgs. Mögliche Gründe für das wenig zufriedenstellende Ergebnis in Bezug auf das Auswahlverfahren werden diskutiert und aus der Evaluation abgeleitet Maßnahmen aufgeführt.  Abschließend werden Vorschläge für weitere, zukünftige Evaluationen angeführt.

 

 

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Psychotherapeutische Praxis
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